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Der Plantasiegarten vereint  Altstadt flair mit  naturnaher Gestaltung .Der Garten ist ein Lösungsansatz aus gartenarchitektonischer Sicht auf die Umweltprobleme (Klimawandel,, Feinstaubbelastung, Flächenversiegelung, Bienen- und Schmetterlingssterben etc.)

Die  Ausgangslage :  Ein zugepflasterter und betonierter, mit Nebengebäuden zugestellter Hof -, ganze 12 m² Pflanzfläche, eingezwängt von 3 m hohen  Mauern.

Das Ergebnis nach 9 Jahren Umgestaltung :  Ein Maximal-Grün-Garten , der auf einer sehr kleinen Grundfläche erstaunlich viel  Grünmasse unterbringt.

Folgende Merkmale machen  in  der Kombination den Garten unverwechselbar:

- Die von tropischen Regenwäldern inspirierte vertikale Grundstruktur. Sie wird  erzeugt durch zahlreiche  Rankelemente  aus Robinienholz sowie künstlerisch bearbeitete  Robiniensäulen. Mittlerweile sind die  meisten üppig berankt und schaffen  die spezielle Dschungelatmosphäre.

-  Die  omnipräsenten Wasserflächen  (u.a. der  20m² große und 1,3 m tiefe Teich, ein Regenwasserauffangteich in einem tiefen Krater ein bachförmiger Teich und mehrere kleine Wasserflächen.

- Nicht mehr genutzte Nebengebäude wurden nicht vollständig abgerissen sondern Mauerreste belassen und als Spuren der  Vergangenheit in die Neugestaltung intergriert

-  Einbeziehung von Nutzpflanzen  (es wurden solche verwendet , die sich in den Naturgarten harmonisch  einfügen: Kürbisse , Monatserdbeeren, Kornelkirsche, Kiwi etc.)Die Flächen werden künftig noch ausgeweitet (Flachdach des Nebengebäudes, Feuerbohnen an Robinienstämmen)

-  Ein stark bewegten Relief (aus dem vorhandenen Bauschutt  geformte Rasenwellen und Hügel)                                                    verstärkt die Oberfläche stark und weitet den Garten  optisch

-  Hohe Erlebnisdichte:  Man durchläuft den Garten auf schmalen Wegen oftmals auch Holzstegen am Wasser oder übers Wasser, kann den Garten nie ganz überschauen , hat überraschende  Durchblicke, taucht in grüne Räume und Korridore oder erklimmt  Aussichtsplattformen mit Sitzgelegenheiten und  erlebt  so den Garten in seinen unterschiedlichsten Facetten

-  Neben den dominierenden Kletterpflanzen wird der Dschungelcharakter durcht sehr stattliche und wuchernde Stauden und Gräser erzeugt

- eine Vielzahl von Tieren bevölkert den Garten (über 40 Sperlinge haben sich  im Schlingnöterich ,                        im Blaumeisen –und im Mauerseglerkasten eingerichtet,Schmetterlinge fliegen die Sommerflieder an Bienen werden in Massen vom Wilden Wein angezogen usw.)

Ausblick

Solcherart Gartengetaltung  ist ein dynamischer und nie endender Prozeß.

Die Flächengestaltung  ist ausgereizt, das Experiment des vertikalen Gestaltens hat erst begonnen.

Die modulare Bauweise der Robinienelemente läßt  Erweiterungen zu. Geplant sind Hochterrassen  und Wipfelpfade. 

 

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